SPD Kreisverband Alb-Donau

Unbeschwertes Lachen beim Mitmachzirkus für Flüchtlingskinder

Lachen, Rennen, Turnen, Spielen: Trotz Schulferien war viel los in der Turnhalle und dem Pausenhof der Albrecht-Berblinger-Schule in Ulm. Kinder liefen auf Stelzen, jonglierten Bälle und lernten Einrad fahren. Die Bundestagsabgeordnete Hilde Mattheis hatte gemeinsam mit dem SPD-Arbeitskreis Migration und Dieter Baumann von der Circusschule Harlekin für die Kinder aus der Gemeinschaftsunterkunft in der Römerstraße einen Mitmachzirkus veranstaltet. 

  „Es ist ein wunderbarer Nachmittag, an dem der Bewegungsdrang der Kinder, unbeschwertes Lachen und Freude am gemeinsamen Tun im Mittelpunkt stehen“, freute sich Mattheis an den strahlenden Kinderaugen. Nachdem die Familien in der Flüchtlingsunterkunft abgeholt worden waren, unterhielten sie die Jugendlichen der Circusschule Harlekin mit einer kleinen Vorführung. Danach konnten die Flüchtlingskinder selbst ausprobieren, welche akrobatischen Fähigkeiten in ihnen stecken.
Unter Hilfestellungen der Jungsozialisten (Jusos) und der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) probierten etwa 50 Kinder jonglieren, mit Stelzen zu laufen, Einrad zu fahren und auf Rollen zu balancieren. Zwischendurch konnten sie sich mit ihren Eltern dank der Kuchenspenden von SPD-Mitgliedern und Unterstützern stärken. Die 40 Erwachsenen hatten bei einer Tasse Kaffee auch die Möglichkeit, der Parlamentarierin ihre Sorgen und Nöte zu schildern, die vom langwierigen Asylverfahren bis zur Suche nach Bildungsangeboten reichten. Ermöglicht wurde der Mitmachzirkus auch durch die unbürokratische Unterstützung der Stadt Ulm und die tatkräftige Hilfe des Hausmeisters der Albrecht-Berblinger-Schule. „Diese Kinder fröhlich toben zu sehen ist der Beweis, dass wir viel erreichen könne, wenn einige Menschen gemeinsam an einem Strang ziehen“, dankte Mattheis allen ehrenamtlichen Helfern, die den Mitmachzirkus ermöglicht hatten.

Mattheis: Es gibt Lebensqualität bis zum Schluss

Ehingen ef Im Herbst wird der Bundestag über die Sterbehilfe abstimmen. In der Ehinger Rose hat die SPD-Bundestagsabgeordnete Hilde Mattheis das Thema am Freitag zusammen mit Ärztin Birgit Schmucker, Hospizgruppenleiterin Ute Häußler und Medizin-Fachanwalt Matthias Wonschik vor annähernd 30 Zuhörern behandelt und sich für die Verbesserung der Hospizarbeit und Schmerzerleichterungsmedizin ausgesprochen.

„Geschäftliche Sterbehilfe gehört verboten“, wandte sich Hilde Mattheis eindeutig gegen die in anderen Ländern schon übliche Ausweitung des Gesundheitsdienstleistungsgewerbes um eine neue einträgliche Sparte. Im Alb-Donau-Kreis hat sie Bereiche ausgemacht, wo die Versorgung mit Schmerzerleichterungsversorgung nicht ausreichend ist. „Alle Todkranken brauchen beste Unterstützung“, setzt sich Hilde Mattheis für flächendeckende Versorgung ein. Für die Qualifizierung zur Schmerzerleichterungsleistung musste Ärztin Birgit Schmucker 160 Theoriestunden absolvieren und eine schriftliche Prüfung bestehen. Sie steht für die freie Wahl des Lebensendes ein. Für Ärzte sei die Todesassistenz allerdings eine zu große Gewissensbelastung. Daher sei sie gegen die aktive Sterbehilfe.

Sterbende seien auf Unterstützung angewiesen, sagte Ute Häußler. Die Hospizmitarbeiter seien einfach da und gingen auf Schmerzen ein. Die Zuwendung aller Beteiligten trage dazu bei, den Wunsch nach Sterbehilfe zurückzudrängen.

Die Musterberufsordnung für Ärzte sehe keine Tötungsassistenz vor, sagte Jurist Matthias Wonschik. Es sei nicht Aufgabe eines Arztes, bei der Selbsttötung mitzuwirken.

Der SPD ein Gesicht geben

URL: http://www.swp.de/3077043

Autor: FRANZ GLOGGER, 02.03.2015

 

Der SPD ein Gesicht geben

Die SPD will sich im Alb-Donau-Kreis verstärkt vor Ort zeigen und ein Ohr für die Anliegen der Menschen haben. So will der Kreisverband mehr Mitglieder gewinnen, die Region sei dafür ein gutes Pflaster.

 

Von "stabilen Mitgliederzahlen" berichtete Kassierer Sebastian Rickmann in der Jahreshauptversammlung des SPD-Kreisverbands Alb-Donau im Luizhauser Gasthof "Löwen Post" am Wochenende. Vorsitzender Bernhard Gärtner sprach aber auch von "den uns verbliebenen" Mitgliedern. Im Klartext: Ihm sind die eingetragenen 345 zu wenig. Deshalb soll ein Paket geschnürt werden, um wieder mehr Menschen für die Anliegen der Partei zu interessieren.

Die Voraussetzungen seien gut, denn die Region habe einen hohen Arbeitnehmeranteil, hohe Geburtenraten und damit viele junge Menschen. Gewonnen werden sollen Mitglieder über professionelle Werber, besonders aber über Veranstaltungen vor Ort, nicht zuletzt in Zusammenarbeit mit den Nachbarverbänden. Der politische "Ascherfreitag" mit Ulm und Neu-Ulm habe gezeigt: "Gemeinsam bekommen wir Säle voll", sagte Gärtner. An Themen, die Bürger bewegen, mangele es nicht. Als Beispiele nannte Gärtner den Bahnhalt auf der Alb, Schulpolitik einschließlich Inklusion, Verbesserungen der Pflegestützpunkte, Internetgefahren und nach dem Erwerbsleben Patientenverfügungen und Altersarmut.

Um die SPD wieder nach vorne zu bringen, sei es wichtig, vor Ort präsent zu sein, sagte der Schelklinger Jürgen Haas. Wer im Ort bekannt ist, werde angesprochen und erfahre, was die Menschen interessiert - er werde als "SPD" wahrgenommen. "Man muss unsere Leute vor Ort kennen, dann können sie enorm viel bewirken", sagte Haas.

35 Genossen waren nach Luizhausen gekommen, darunter der Landtagsabgeordnete Martin Rivoir und die Bundestagsabgeordnete Hilde Mattheis. In ihrem Bericht zu aktuellen Fragen sprach Mattheis sich für ein neues Einwanderungsgesetz aus, in dem klarer festgelegt wird, "wer zu uns kommen kann, und wer nicht". Der Nachzug von Familienangehörigen und Ehegatten gehöre neu geregelt, um Härtefälle auszuschließen. Als Beispiel nannte sie den Fall des seit 40 Jahren in Dellmensingen lebenden Yasar Akengin, der seine türkische Frau nicht zu sich holen kann, weil sie wegen mangelnder Schulbildung keinen Deutschkurs schafft. "So etwas macht mich schier verrückt", sagte Mattheis. Einwanderer würden gebraucht, ohne sie bekäme Deutschland den Arbeitsmarkt "von der Pflegekraft bis zur Bäckereifachverkäuferin" nicht geregelt.

Robert Hartmann aus Balzheim mahnte, den Bedarf nicht zu sehr aus den hiesigen Erfahrungen mit weniger als vier Prozent Arbeitslosigkeit heraus zu beurteilen. Es gebe auch Regionen mit bis zu 25 Prozent ohne Arbeit. Dort wären Menschen froh, einen einfachen Job zu haben. "Was sagen wir denen?", fragte Hartmann. Es brauche neue Regeln, um den Bedarf "zielgenau" zu steuern. Der Blaubeurer Erwin Seppelfeld sorgt sich um die Anwerbung Hochqualifizierter. Was geschehe mit deren Ursprungsländern, "wenn sie wieder auf die Beine kommen und die Elite fehlt?" Hierfür gelte es an einen Ausgleich zu denken, etwa wie die Ablöseregelungen für Fußballspieler.

Kübek stellt sich zur Wahl

Kandidaten Bekannt gegeben wurde, dass für die Landtagswahl 2016 im Wahlkreis Ehingen wieder Alex Kübek als Kandidat zur Verfügung steht. Für den Wahlkreis Ulm/Alb-Donau kandidiert der Ulmer Landtagsabgeordnete Martin Rivoir. Als Delegierter für die "Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD" (AfA) wurde Bernhard Gärtner gewählt, in die "Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF)" Elke Kneer aus Blaubeuren.

http://www.swp.de/ulm/lokales/alb_donau/Der-SPD-ein-Gesicht-geben;art4299,3077043

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