SPD Kreisverband Alb-Donau

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Liebe Besucherinnen und Besucher, liebe Genossinnen und Genossen, 

willkommen auf der Seite der SPD im Alb-Donau-Kreis!

Wir stellen euch auf diesen Seiten vor, wer wir sind, welche sozialen Themen uns im Alb-Donau-Kreis bewegen und berichten zu geplanten Veranstaltungen. 


 

Bericht zum politischen Aschermittwoch in Schelklingen am 18.2.2026

„Verantwortung übernehmen“ – Wahlkreiskandidatin der SPD beim Politischen
Aschermittwoch in Schelklingen
„Gerechtigkeit im ländlichen Raum“ und „Politiker mit Haltung“ – diese zwei wichtigen
Forderungen standen bei der Wahlkreiskandidatin der SPD, Lisa Späth, beim
Politischen Aschermittwoch in Schelklingen im Mittelpunkt ihres Referates zur
Landtagswahl 2026 in BW. Ebenso bei ihren Beweggründen für eine Kandidatur im
Wahlkreis 65.
Der Vorsitzende der SPD Schelklingen, Jürgen Haas, konnte neben Lisa Späth auch
zahlreiche Gäste im Café Augenblick in Schelklingen begrüßen. Darunter auch die
beiden Kreisvorsitzenden aus dem Alb-Donau-Kreis und Ulm, Dieter Baumann und
Georgios Giannopoulos. Der Landtagsabgeordnete der SPD, Martin Rivoir, konnte
aufgrund eines Trauerfalls nicht kommen.
Mit dabei war auch der Bundestagsabgeordnete der SPD, Martin Gerster aus
Biberach, der in einem kurzen Bericht auf die aktuelle, politische Lage in Berlin
einging. Er folgte der Einladung des SPD Ortsvereins Schelklingen und des SPD
Kreisverbandes Alb-Donau als SPD Mitglied aus Biberach.
Am Beginn der Veranstaltung ging Jürgen Haas als langjähriger Gemeinderat in
Schelklingen und auch als Kreisrat auf die zum Teil sehr schwierige Finanzsituation
von Kommunen und Kreisen ein. Am Beispiel Schelklingen machte er deutlich, dass
die Aufgabenvielfalt immer weiterwächst, während die finanziellen Zuwendungen
seitens des Landes stagnieren oder gar nicht fließen. So muss Schelklingen den
geplanten Hochbehälter im Umfang von 3 Millionen Euro selbst finanzieren, da die
Zuschusstöpfe bei Land schon seit längerem leer sind. Kritisch merkte Haas auch an,
dass die notwendigen Anschaffungen im Feuerwehrwesen die Gemeinde immer
höher belasten, die Zuschüsse aber gedeckelt sind. Ähnlich sieht es beim Kreis aus,
der in diesem Jahr keinen ausgeglichenen Haushalt vorlegen konnte. Gründe dafür
sind enorm gestiegene Ausgaben im Sozialhaushalt, im Gesundheitsbereich sowie im
öffentlichen Nahverkehr. Dabei stehen Schelklingen und der Alb-Donau-Kreis nicht
alleine da. Viele Kommunen und Kreise in Baden-Württemberg haben ähnliche
Probleme, was mittlerweile zu zahlreichen „Brandbriefen“ an die Verantwortlichen in
Stuttgart und Berlin geführt hat. Ärgerlich und unverständlich bei allen Teilnehmern
ist aber die Tatsache, dass dies in weiten Teilen ohne Antwort bleibt, obwohl alle die
besondere und wichtige Stellung der Kommunen und Kreise in unserer Gesellschaft
betonen.
Lisa Späth griff diesen Punkt auf und definierte den Punkt „Gerechtigkeit im
ländlichen Raum“ so, dass alle Menschen in Baden-Württemberg die gleichen
1
Chancen und Möglichkeiten haben müssen. Ob es im Bildungsbereich, im
Gesundheitswesen oder bei bezahlbarem Wohnraum ist. Gerade als Lehrerin sieht
sie bei vielen Gelegenheiten, wie wichtig ein zuverlässiger Nahverkehr besonders im
ländlichen Raum ist. Sie betonte auch die Notwendigkeit von Unterstützungssystem
für die Schulen, wie die Schulsozialarbeit und die seit langem geforderten
Verwaltungsassistenten, die das pädagogische Personal bei vielen
Verwaltungsangelegenheiten entlasten. So kann eine stärkere Konzentration auf die
eigentlichen Aufgaben als Lehrerin und Lehrer stattfinden, was auch den
Schülerinnen und Schülern langfristig zugutekommt. Kritik kam an dem Begriff
„Einheitsbrei“, mit dem die CDU in ihrem Wahlprogramm die aktuelle
Bildungslandschaft beschreibt. Damit werden wieder sehr engagierte und aktive
Lehrerinnen und Lehrer angegangen, die diese Denkweise nicht verdienen. Im
Gesundheitswesen sieht Lisa Späth viele engagierte Pflegekräfte und kompetentes
Fachpersonal, das auch durch viele Menschen mit Migrationshintergrund gebildet
wird. Viele Ehrenamtliche in den Blaulichtorganisationen unterstützen diesen
Bereich. Dies wurde auch lobend von Martin Gerster hervorgehoben, der auch
Präsident der THW-Bundesvereinigung ist.
Lisa Späth ging in ihrem Referat auf die Gründe für ihre Kandidatur ein. Sie möchte
damit eine starke Stimme anbieten, die sich um die Belange vor Ort, in jeder
Kommune und jedem Kreis sorgt. Wichtig ist nach ihrer Aussage eine klare Haltung
mit der Verantwortung für das Sagen und Tun. Kritisch merkte sie an, dass vor der
Wahl viele Aussagen gemacht werden, die später nicht umgesetzt werden. Das sei
nicht ihre Art, sondern sie steht zu ihrem Wort. Interessant findet sie, dass jetzt
Themen der SPD auch Gehör beim Wahlkreiskandidaten der CDU finden. Wie z.B. das
kostenfreie Kindergartenjahr, das die SPD schon lange fordert. Als Mutter von 2
Söhnen und als erfahrene Kommunalpolitikerin sieht sie die Umsetzung schon lange

überfällig, wobei die Finanzierung das Land übernehmen muss

In der Fragerunde ging es noch um Themen wie ein Handyverbot in Schulen, dass
von Lisa Späth mitgetragen wird. Sie sieht auch in ihrer Umgebung, was eine
unkontrollierte Nutzung für Auswirkungen haben kann. Jürgen Haas meinte dazu
kritisch an, dass das Land hier eine generelle Entscheidung für alle Schulen hätte
treffen können. Aktuell muss aber jede Schule dieses Thema mit allen Beteiligten
diskutieren. Dies hätte auch einfacher gestaltet werden können.


Martin Gerster erwähnte noch auf Nachfrage, dass das Land Baden-Württemberg
genügend Rücklagen hat, die für wichtige Aufgaben bei Kommunen und Kreisen
genutzt werden könnten. Leider ist dies nicht der Fall. Dazu kommt, dass manche
Gelder vom Bund nicht in der vorgesehenen Größe bei den Kommunen landen

Pizza und Politik mit Robin Mesarosch und Lisa Späth

Social Media und Demokratie: Wer bestimmt, was wir denken?
TikTok, Instagram, YouTube – für viele junge Menschen sind soziale Medien die wichtigste Nachrichtenquelle. Doch wer entscheidet eigentlich, welche Inhalte wir sehen? Warum bekommen extreme Meinungen oft besonders viel Reichweite? Und wie schützen wir unsere Demokratie vor Hass, Hetze und gezielter Desinformation?
 
Darüber sprechen wir bei „Pizza & Politik“ mit Robin Mesarosch, ehemaliger Bundestagsabgeordneter und Experte für digitale Kommunikation, und Lisa Späth, Landtagskandidatin.
 
Klar ist: Social Media ist Chance und Risiko zugleich. Es ermöglicht politische Teilhabe wie nie zuvor – aber es verstärkt auch Polarisierung. Gerade junge Menschen stehen täglich mitten in diesem Spannungsfeld.
Wir wollen nicht übereinander reden, sondern miteinander:
 

  • Wie erkennt man Fake News?
  • Warum profitieren radikale Kräfte besonders vom Algorithmus?
  • Welche Regeln braucht es – und wo beginnt Eigenverantwortung?
  • Wie kann demokratische Politik online wieder sichtbarer werden?

In lockerer Atmosphäre, mit Pizza und offenen Fragen, diskutieren wir auf Augenhöhe. Deine Meinung zählt.
 
Ort: Haus Moll, Dornstadter Str. 2 in Beimerstetten
Datum: Dienstag, 24.2.2026
Uhrzeit: 18:00-20:00 Uhr
 
Komm vorbei, bring Freundinnen und Freunde mit – und lass uns gemeinsam darüber sprechen, wie wir Demokratie im digitalen Zeitalter stark machen.

Wahlkampfveranstaltungen mit Doro Kliche-Behnke MdL und Lothar Binding

Unsere Landtagskandidatin Lisa Späth lädt herzlich zu zwei Veranstaltungen im Wahlkreis ein. Wer es nicht nach Lonsee oder Langenau schafft, kann sich gerne digital zuschalten! 

"Sozialsysteme im Wandel" mit Doro Kliche-Behnke MdL

Teilnahme im Browser über diesen Link.


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