SPD Kreisverband Alb-Donau

Hannelore Kraft auf dem Neu-Ulmer Petrusplatz

Veröffentlicht am 03.09.2013 in MdB und MdL
Hannelore Kraft und Heidi Ankner

Kontrastprogramm auf dem Neu-Ulmer Petrusplatz: Das Podium kleiner als beim Kanzlerauftritt in Ulm, auf dem Platz Bierbänke aufgestellt, Feststimmung mit roter Wurst und einer Simultanübersetzung in Gebärdensprache. Und eine Hannelore Kraft, die sich erst einmal auf eine Bierbank zwischen die knapp 1000 Zuhörer auf dem Platz setzte, bevor sie ihre Rede hielt.

Die aber wählte sie mit Bedacht und stellte ein ums andere Mal den Unterschied zwischen den Parteien heraus. Eine von der CDU geforderte Lohnuntergrenze sei eben nicht dasselbe wie der Mindestlohn, den die SPD wolle. Und eine Lebensleistungsrente der Union habe nichts mit einer gerechten Rente zu tun, wie das Betreuungsgeld auch nicht vergleichbar sei mit einer vorsorgenden Sozialpolitik, wie sie die Sozialdemokraten betrieben. "Achten sie genau auf die Unterschiede", rief Kraft engagiert den Menschen auf dem Platz zu: "Schauen sie genau hin."

Die Regierungschefin aus Nordrhein-Westfalen attackierte und versuchte der allgemeinen Stimmung entgegen zu wirken, dass "sowieso alle das gleiche machen" und es sich deshalb nicht lohne, wählen zu gehen. Immer wieder verwies sie auf die Geschichte der SPD, und deren grundsätzlicher Haltung zu den Themen. "Schauen sie auf die langen Linien, darauf, in welcher Tradition die Parteien stehen und lassen sich nicht nur von aktuellen Entscheidungen leiten", sagte sie. Denn dies könne schiefgehen, wie der FDP-Slogan von vor vier Jahren "mehr Netto vom Brutto" bewiesen habe. "Die FDP hatte recht. Aber mehr Netto gab es nur für die Hoteliers", sagte Kraft.

Die langen Linien der SPD stünden für Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität. Werte, die nötig seien, wenn "der braune Mob" wie in Berlin wieder Asylbewerberheime angreife, wo Flüchtlinge aus Syrien untergebracht seien. Die SPD habe schon immer gegen Nazis gekämpft, und das sei auch heute wieder nötig: "Diese Menschen verdienen unsere Solidarität."

Zum Schluss überreichte sie noch sechs neuen Mitgliedern die Parteibücher auf der Bühne.

 

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