Listenparteitag SPD Baden-Württemberg 12.03.2017

Veröffentlicht am 13.03.2017 in Bundespolitik

Ein guter Tag für die Sozialdemokratie.

Eine  ausbalancierte  Liste, um möglichst allen Interessen in den Regionen gerecht zu werden und hochmotivierte Bundestagskanidatinnen und -kandidaten, das versprach eine langweilige Listenwahl.

Es kam anders...

 

Unsere Delegierten Monika Späth, Jürgen Haas und Stephanie Bernickel waren nach Schwäbisch Gmünd gereist, um über die Listenplätze unserer Bundestagskandidaten und -kandidatinnen abzustimmen und die Interessen des Alb-Donau-Kreises auch bei den Anträgen und Änderungsanträgen einzubringen.

Mitgefahren waren auch Bernhard Gärtner, Regine Lieb, Julius Bernickel, Thorsten Kneer und Elke Kneer.

Nach der erwartungsgemäß hohen Zustimmung für Leni Breymaier auf dem Listenplatz 1, kam unser Gast, der Kanzlerkandidat der SPD, Martin Schulz, unter tosendem Applaus in den Saal.

Nach der packenden Rede von ihm,  ist es uns allen klar. Der nächste Kanzler hat kein Abitur und einen Bart.

 

Der Schulzzug, der ihn ohne Bremsen bis ins Kanzleramt befördern soll, ist selbstverständlich ein Express-ICE, made in Göppingen by Märklin. Die vielen extra für Martin Schulz angereisten  Jusos bereiteten unserem Spitzenkandidaten im Foyer des Kongresszentrums einen beeindruckenden Abschied.

Die folgenden Abstimmungen zu den Listenplätzen 2-19 verliefen nach Plan.

Hilde Mattheis, unsere Bundestagsabgeordnete für den Alb-Donau-Kreis und Ulm hat den sicheren Listenplatz 5.

Für den Listenplatz 20 kam es dann zur ersten Kampfkandidatur, bei der Leon Hahn, Vorsitzender der JUSOS in Baden-Württemberg, gegen Stefan Rebmann antrat.

Trotz einer argumentativ sehr gut vorbereiteten Bewerbungsrede und einer überzeugenden Evelyne Gebhardt als Fürsprecherin, konnte Stefan Rebmann mit seiner Fürsprecherin Leni Breymaier sich am Ende knapp in der Abstimmung durchsetzen.

Auch weitere Versuche, sich  einen erfolgversprechenderen Listenplatz zu erkämpfen, waren erfolglos.

Auch wenn die große Enttäuschung über die mangelnde Bereitschaft der Mehrheit der Delegierten aus den Kreisverbänden des Landes schmerzt, mehr jungen Kandidatinnen und Kandidaten einen erfolgversprechenden  Listenplatz zuzugestehen, wollen sie sich die JUSOS BW mit all ihrer Kraft und ihren vielen Ideen, im  Bundestagswahlkampf einsetzen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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