Anreiz zum Sanieren

Presseecho

Mit bis zu 35% Zuschuss können Eigentümer rechnen, die ihr Haus im Dornstadter Sanierungsgebiet modernisieren lassen. Das hat der Gemeinderat auf Antrag von Andreas Aigeltinger (Freie Wähler) beschlossen.

Damit sind die Gemeinderäte fünf Prozentpunkte über die Empfehlung der Verwaltung und des Planungsbüros Steg hinausgegangen. Angesichts der Größe des Sanierungsgebiets "Ortskern II" und des "teilweise erheblichen Sanierungsbedarfs" der Gebäude hatte Martin Keller vom Planungsbüro für eine 30-prozentige Förderung plädiert.

Paul Anhorn (SPD) erinnerte an das Sanierungsprogramm für einen anderen Teil des Dornstadter Ortskerns, das vor Jahren "sehr schleppend" gelaufen sei. Wenn sich erneut kaum Hauseigentümer zur Sanierung entschlössen, nütze das Geld aus dem Landesprogramm gar nichts. Aus diesem Grund solle "ein möglichst großer Anreiz" geboten werden, sagte Anhorn. Aigeltinger betonte, mit dem höheren Fördersatz unterstreiche der Gemeinderat die Bedeutung des Programms.

Über dessen Dauer von etwa zehn Jahren werden die Gemeinde und die privaten Bauherren von der Stadtentwicklungsgesellschaft Steg beraten. Der Gemeinderat segnete die weitere Zusammenarbeit einstimmig ab. Die Dienstleistungen der Steg sind für Privatleute im Sanierungsgebiet kostenlos, das Honorar ist zu 60% über den Landeszuschuss abgedeckt, den Rest bezahlt die Gemeinde. Bislang können die Dornstadter mit Sanierungszuschüssen von insgesamt 670.000 Euro rechnen, die Gemeinde hofft aber auf eine Aufstockung. Beantragt waren 1,4 Millionen Euro.

Quelle: Südwestpresse, 06.02.2010, eigene Hervorhebungen

 

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